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24.06.2018

DLV Jugendgala, Schweinfurt

Ein Bericht von Mike Hutter

Aufgrund ihrer diesjährigen Leistungen wurde Fabienne Tiefenauer und Ronja Wengi von Swiss Athletics die Möglichkeit geboten an der DLV Jugendgala in Schweinfurt teilzunehmen. Dieser Anlass war für deutsche U18-Athleten und Athletinnen der Qualifikationswettkampf für die U18 Europameisterschaft in Györ/Ungarn. Somit wussten bereits im voraus, dass starke Konkurrenz auf die beiden Athletinnen wartet.

Glücklicherweise entschieden wir uns am Freitag für den etwas längeren Weg über Ulm anstatt Stuttgart. Denn nach über 5 Stunden Fahrzeit war die offizielle Delegation von Swiss Athletics, welche fast 90 Minuten vor uns in Olten abgefahren war, noch nicht in Schweinfurt eingetroffen. Nach dem Ein-Checken im Hotel begaben sich die beiden Athletinnen auf kleines Footing, um die Beine nach der langen Fahrt etwas aufzulockern, während dem sich Trainer und Fahrer Mike in der Altstadt ein Glace gönnte. Nach dem Abendessen orientierte Delegationsleiter Isidor Fuchser die Athleten über den genauen Wettkampfablauf. Nach diesem Briefing ging ein langer Tag zu Ende.

Bereits um 8 Uhr Morgens verliess die erste Delegation von Swiss Athletics das Hotel in Richtung Stadion. Fabienne begann Ihren Speerwettkampf bereits um 10 Uhr. Sie liess sich von der starken Konkurrenz (zweite Athletinnen warfen über 50m) nicht beeindrucken und zeigte einen stabilen Wettkampf. Der beste Wurf landete bei einer persönlichen Bestleistung von 43.70m. Damit näherte sie sich der Limite für die U18-EM nochmals und übernahm in der Schweizer Bestenliste die Führung. Sehr zufrieden konnte sie sich sogar noch ein Diplom für den 6. Rang übergeben lassen.

Ronja startet kurz danach zum Vorlauf über die 100m Hürden. Aus bisher noch unerklärten Gründen, auf der Bahn waren keine Wettkämpfe am Laufen, verlängerte sich der Aufenthalt im Call Room um fast eine Viertelstunde. Endlich auf der Bahn wurde den Athletinnen aber nur sehr wenig Zeit für einen letzten Probestart gewährt. In einem starken Feld lief Ronja eine Zeit von 14.38s. Damit erfüllte sie die Limite für die U18-EM zum Zweiten Mal und blieb nur gerade 12/100 Sekunden hinter ihrer Bestleistung. Trotz ihrer Unzufriedenheit muss man sagen, dass dies eine sehr gute Leistung ist unter den Umständen der Verzögerungen und eines frühen Starts um 10.30 Uhr.

Nach einer kleinen Stärkung startete Ronja am Nachmittag auch noch im Stabhochsprung. Auch hier war ein starkes Feld am Start. Die beste Springerin hat eine persönliche Bestleistung von 4.20m. Ronja konnte in diesem Wettkampf ihr Potential nicht 100% abrufen und übersprang 3.35m. Diese Leistung liegt nur 5cm unter ihrer PB liegt.

Nach dem Abschluss der Wettkämpfe hiess es nun, Stäbe packen, Speere packen, alles verladen und auf geht’s nach Hause.

Nach einer wiederum rund 5 Stündigen Fahrt sind wir alle müde aber mit einer sehr grossen Erfahrung im Rucksack nach Hause gekommen. Dieser Wettkampf war für die Athletinnen wie auch für deren Betreuer eine tolle Erfahrung und zeigte allen das Potential für die Zukunft auf. Dies betrifft nicht nur die Wettkampfleistungen sondern auch die Organisation von Wettkämpfen, welche in der Schweiz ebenbürtig, wenn nicht sogar besser ist.

Ganz Herzlichen Dank an Swiss Athletics für die Möglichkeit in Schweinfurt an den Start zu gehen.

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