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07.09.2026

Loisa Schaller schrammt in Basel an einer Medaille vorbei

Die Schützenmatte in Basel bot am Wochenende die Bühne für die Schweizermeisterschaften der Kategorien U20 und U23. Das grosszügige Stadion mit seiner achtspurigen Bahn und das prächtige Spätsommerwetter sorgten für beste Bedingungen für die Nachwuchsathletinnen und -athleten aus der ganzen Schweiz. Mitten im Geschehen stand auch eine Delegation des LK Zug.

Die guten Bedingungen wusste vor allem Loisa Schaller zu nutzen. Die Neo-Mehrkämpferin steckte den etwas missglückten Auftakt im Speerwurf (32.46 m, Rang 18) schnell weg und konnte anschliessend über 100 m so richtig angreifen. Mit einem famosen Auftritt im Vorlauf und einer Zeit von 12.05 Sekunden kratzte sie bereits an der magischen 12-Sekunden-Marke.

Im weiteren Tagesverlauf änderten sich die Windverhältnisse, weshalb Schaller im Halbfinal in 12.31 Sekunden (+0.1 m/s) und im Final in 12.28 Sekunden (-1.5 m/s) nicht mehr ganz an ihre Vorlaufzeit herankam. Am Ende resultierte der hervorragende sechste Rang.

Noch näher ans Podest kam sie im Weitsprung. Mit 5.62 m stellte Schaller eine neue persönliche Bestleistung auf und landete gerade einmal vier Zentimeter hinter der Bronzemedaille auf dem vierten Rang. Ihre Auftritte in Basel machen auf jeden Fall Lust auf mögliche weitere Starts an den Spätsommermeetings.

Bei den Sprintspezialisten sorgte Nico Bitterlin für das Highlight. Über die ganze Bahnrunde pulverisierte er seine persönliche Bestleistung regelrecht. In starken 50.53 Sekunden verpasste er den Einzug in den Final um gerade einmal 15 Hundertstelsekunden.

Ebenfalls erwähnenswert waren die Auftritte von Julia Rogenmoser. Sowohl über 100 m als auch über 200 m schaffte sie den Sprung in den Halbfinal. Über die kürzere Distanz lief sie 12.76 Sekunden, über die halbe Bahnrunde stoppte die Uhr bei 26.32 Sekunden. Damit durfte sie gleich zweimal einen gelungenen Auftritt auf nationaler Bühne verbuchen.

Jada Hamilton hatte an der SVM ihre Leidenschaft für den Dreisprung entdeckt und bei diesem Wettkampf gleich die Limite für die Nachwuchs-SM erfüllt. In Basel kam sie nicht mehr ganz an ihre starke Leistung vom Mai heran. Mit 10.79 m klassierte sie sich auf dem zwölften Schlussrang.

Simona Amstalden absolvierte am Samstag wohl einen ihrer härtesten Wettkampftage der Saison. Nachdem es in einem taktisch geprägten 800-m-Vorlauf in 2:23.29 Minuten nicht für die Finalqualifikation gereicht hatte, ging sie kurze Zeit später auch noch über 400 m an den Start. Dort fehlten nach der Vorbelastung etwas die Kräfte, um in 61.62 Sekunden noch einmal in den Kampf um einen Finalplatz eingreifen zu können.

Lars Arnet und Gian-Luca Kistler blieben in ihren jeweiligen Vorläufen leider hängen. Arnet lief die 800 m in 2:04.78 Minuten, während Kistler die 110 m Hürden in 16.37 Sekunden absolvierte.

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