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21.02.2021

Ronja Wengi gewinnt erstmals eine Medaille an einer Aktiv-SM

Ronja Wengi hat einmal mehr ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Im Weitsprung, den Hürden sowie im Stabhochsprung kann die 18-jährige LKZlerin mit der Schweizer Spitze nicht nur mithalten, sondern inzwischen auch Medaillen gewinnen. Ronja Wengi konnte sich zum ersten Mal Edelmetall bei den ganz Grossen sichern.

Das Wettkampfwochenende für Ronja begann am Samstagnachmittag um 13:30 Uhr. Im Stabhochsprungwettkampf der Frauen waren fünf Athletinnen gemeldet. Von den persönlichen Bestleistungen dieser Athletinnen ausgehend, wusste man, dass Gold (Angelica Moser) und Silber (Lea Bachmann) wohl bereits reserviert sind, weil diese beide Athletinnen aktuell in einer anderen Liga springen. Es zeichnete sich ein Dreikampf um die bronzene Medaille ab. Die anderen beiden Konkurrentinnen (Romy Burkard & Sina Ettlin) kennt Ronja aus vergangenen Nachwuchsschweizermeisterschaften bestens. Beide haben eine leicht bessere persönliche Bestleistung im Stab vorzuweisen. Ronja liess sich von dem jedoch nicht beirren und meisterte 3.45m / 3.65m und 3.80m (Egalisierung der PB!) jeweils im ersten Versuch, während die anderen beiden 3.80m nicht mehr zu überqueren vermochten. Danach versuchte sich Ronja auf der Höhe von 3.90m was für sie eine neue persönliche Bestleistung bedeutet hätte. Leider schaffte sie keinen gültigen Versuch über diese Höhe. Über den Gewinn der Bronzemedaille und die Egalisierung der PB konnte sich Ronja trotzdem freuen.

Am zweiten Wettkampftag startete Ronja Wengi kurz gegen Mittag zu den Vorläufen über 60m Hürden an. In kaum einer Disziplin ist in der schweizerischen Leichtathletik die Leistungsdichte aktuell derart hoch. Dies kriegte auch Ronja zu spüren, welche trotz einem soliden Vorlauf sich nicht für den Final qualifizieren konnte. Für die Finalqualifikation fehlten schlussendlich sechs Hundertstel. In der letzten Disziplin, dem Weitsprung, blieb Ronja lange unter ihren Möglichkeiten mit vielen Fehlversuchen und Sprüngen um die 5.50m. Im sechsten und letzten Versuch liess sie aber einen gewaltigen Satz raus. Mit 5.85m stiess sie bis auf den fünften Rang vor und verpasste die zweite Medaille schlussendlich um lediglich 9cm. Es war dies der weiteste Indoor-Satz von Ronja Wengi und ein guter Schlusspunkt unter ein erfolgreiches Wettkampfwochenende.

Die grosse Abwesende war leider Géraldine Frey, welche verletzungsbedingt nicht an den Start ging. Wir wünschen gute Genesung und hoffen schon bald wieder von tollen Resultaten berichten zu können.

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