02.06.2026
SVM – Das Mixed-Team des LK Zug liefert ab
Nachdem im vergangenen Jahr sowohl das Frauen- als auch das Männerteam die Promotionsliga A gewinnen konnten, durfte man in diesem Jahr in der NLC starten. In der NLC sieht der Modus vor, dass es ein Mixed-Team gibt. Das heisst: Die Frauen und Männer absolvieren dieselben Disziplinen, und die Rangpunkte je Disziplin werden zusammengezählt; die Staffel wird mixed (MWMW) gelaufen.
Dem LK Zug gelang bereits der Einstieg in diesen Wettkampf hervorragend. Mit der Mixed-Staffel dominierte man die Konkurrenz und gewann souverän mit mehr als 1.5 Sekunden Vorsprung. 42.63 s standen auf der Uhr, nachdem Fynn, Fabio, Cyril und Géraldine Frey den Stab ins Ziel gebracht hatten – eine Zeit, welche an manch einem Männer-SVM bereits zum Sieg gereicht hätte.
Die beiden weiblichen Sprinterinnen Géraldine Frey und Mila Tonazzi sorgten dann auch über 100 m dafür, dass man das Punktemaximum holen konnte, indem sie exakt ihre Sprintleistungen von Zofingen wiederholten: 11.27 s für Géraldine, 11.50 s für Mila. Bei einem SVM reichen zwei gute Athletinnen jedoch bei Weitem nicht aus, da das Format eine gewisse Breite in den Disziplinen erfordert.
Wichtige Punkte konnte Felix Steinle liefern, indem er im Hochsprung auf die wohl nonchalantest mögliche Weise 1.90 m übersprang. Im Dreisprung blieb er mit 13.48 m nur knapp unter der für die Aktiv-SM geforderten Limite.
Apropos Dreisprung: Ebenfalls einen Erfolg gab es für Jada Hamilton zu feiern. Mit 11.08 m wurde sie sensationell Dritte ihrer Konkurrenz und unterbot die Limite für die Nachwuchs-Schweizermeisterschaften. Weitere Limiten konnten von Nico Bitterlin (51.76 s über 400 m) und Julia Rogenmoser (12.51 s über 100 m; 61.21 s über 400 m) unterboten werden.
Ivo Müller, die altgediente Allzweckwaffe, lief über 110 m Hürden in 15.59 s auf den dritten Rang und verbuchte so wertvolle 14 Punkte. Ein besonders attraktives Rennen gab es über 3000 m zu bestaunen. Lucas Damalix, Andri Struzina und Finn Wüst mischten von Anfang an vorne mit. Lucas Damalix wurde guter Zweiter (9:14.22), für Andri Struzina gab es Rang 6 (9:18.54).
Ronja Wengi sicherte dem LK Zug 29 Punkte mit einem sehr guten ersten Weitsprungwettkampf (6.03 m) und dem dritten Rang über 100 m Hürden (14.69 s). Bemerkenswert ist auch der Start von Moni Letter, welche 20 Jahre nach ihrem letzten Dreisprungwettkampf anlässlich einer SVM wiederum ihre Sprungschuhe schnürte und mit 10.58 m immer noch zu den Besten gehörte. Im Hochsprung reichte es ebenfalls für 1.45 m.
Bei den Werferinnen und Werfern klassierten sich Gian Andermatt, Marvin Bonani, Stacy Hess und Gian-Luca Kistler (Weit: 6.30 m) jeweils im vorderen Mittelfeld und komplettierten somit die 412 Punkte, welche zum hervorragenden zweiten Schlussrang führten. Ein rundum gelungener Tag, der mit einem Pizzaessen bei Da Pino abgerundet wurde.

